Wenn genug Wind weht, laufen die Anlagen rund um die Uhr. Die Windgeschwindigkeit muss einen Mindestwert erreichen, damit die Anlagen anlaufen oder weiterlaufen. Diese so genannte Einschaltgeschwindigkeit variiert leicht, je nach verwendetem Anlagetyp. Es kann aber auch vorkommen, dass einzelne Anlagen trotz genügend Windangebot für eine gewisse Zeit abgeschaltet werden. Das kann unterschiedliche Gründe haben:

Die Windenergieanlagen werden regelmäßig gewartet. Während des Aufenthalts der Betriebsführer und Service-Teams in der Anlage wird diese natürlich abgeschaltet. Außerdem kann es wie bei allen Maschinen auch bei einer Windenergieanlage vorkommen, dass Reparaturen notwendig sind, auch dann steht sie still.

  • Grundsätzlich können einzelne Windparks auch abgeschaltet werden, um eine Überlastung der Stromnetze zu vermeiden. Angesichts der noch recht geringen Zahl der Windenergieanlagen in Mittel- und Südhessen, der gut ausgebauten Netze in der Region und des hohen Strombedarfs der Rhein-Main-Region ist eine solche Überlastung in der Region aber nicht zu erwarten.
  • Ebenso kann es aus Gründen des Naturschutzes zu Abschaltzeiten kommen, etwa in der Dunkelheit, um Fledermäuse zu schützen.